HUNDE (HALTER) KNIGGE

 

Stell dir einmal folgendes Szenario vor:

 

 

Du sitzt in einem schönen Restaurant und bestellst gerade dein Essen, als die Leute am Nachbartisch auf einmal extrem beginnen zu schmatzen und zu rülpsen. Vielleicht nur ein Versehen, aber dann siehst du wie deine Tischnachbarn Ihren Mund mit der Tischdecke abwischen und dann einfach gehen ohne zu bezahlen. Das ist ja schon irgendwie unangenehm, vielleicht nicht für die schmatzenden Zechpreller, aber ein Gefühl von Fremdscham macht sich in dir breit. 

 

 

 

Das zeigt, dass ein Fehlverhalten von fremden Personen nicht (nur) unangenehm für die Verursacher ist, sondern auch andere Personen darunter leiden, die eventuell nicht direkt involviert sind. Und genau so ist es im Umgang mit Hunden und anderen Hundehaltern. Es ist so wichtig, dass man gegenseitig Rücksicht nimmt. Daher möchten wir gerne einen Hunde(-halter)-Knigge aufstellen. So können wir alle stressfrei durch den Hundealltag kommen.

 

 

LEINENKONTAKT UND RÜCKRUF

 

1. Lass deinen freilaufenden Hund nicht an einen angeleinten Hund ran. Dass der andere Hund an der Hundeleine ist, hat meist einen Grund. Es gibt z.B. viele Hunde, die leinenaggressiv sind. Um deinen und andere Hunde vor Schäden zu bewahren, rufe deinen Hund zurück, leine ihn an und sprich gegebenenfalls mit deinem Gegenüber. Andere Gründe können aber auch die Läufigkeit von Hündinnen, das Training von Hund und Mensch oder eine Krankheit sein. 

 

2. Lass generell keine Leinenkontakte zu. Es ist sehr gefährlich, denn auch, wenn sie „nur“ miteinander spielen wollen, können sie sich durch die Hundeleinen schwer verletzten. Geht lieber zusammen auf einen geeigneten Hundeplatz und leint beide ab. So können sie auch viel besser miteinander kommunizieren. 

 

3. Wenn dein Hund nicht zu hundert Prozent rückrufbar ist, lass ihn lieber nicht von der Leine. Es gibt viele gute Schleppleinen (bestenfalls Biothane Schleppleinen ohne Schlaufe) und Hundegeschirre mit denen Ihr euren Hunden trotzdem kontrollierten Freilauf bieten könnt. Achtet darauf, dass die Hundegeschirre gut sitzen und bestenfalls gepolstert sind.

 

4. Wenn du weißt, dass dein Hund Ressourcen (Ball, Stock, Futter) gegenüber anderen Hunden verteidigt, nimm diese Dinge vorher weg, bevor ihr einen anderen Hund trefft. So könnt ihr schon ein gewisses Konfliktpotenzial beseitigen.

 

HYGIENE UND VERHALTEN

 

 

5. Wenn dein Hund irgendwo einen Haufen hinsetzt, hebst du das natürlich auf. Es ist nicht nur eklig für Nicht-Hundebesitzer, sondern auch gefährlich für andere Tiere, da darüber Krankheiten und Parasiten übertragen werden. Außerdem gibt man damit Hundehassern eine Plattform und diese fühlen sich vielleicht animiert an diesen Stellen Giftköder auszulegen. Übrigens: es gibt auch Hundekotbeutel, die biologisch abbaubar sind, damit entlastet ihr die Umwelt!

 

 

 

 

 

6. Natürlich sollte dein Hund generell keine Menschen oder Tiere belästigen, die meisten Tiere, die wir bei unseren Gassirunden sehen, haben Angst vor Hunden und werden unnötig gestresst. Aber auch viele Menschen werden nervös, wenn ein fremder Hund auf sie zu gerannt kommt, da sie ihn und sein Verhalten nicht einschätzen können. Also lieber einmal zu viel zurückgerufen als einmal zu wenig. Falls das noch nicht so gut klappt, kommen wieder Hundegeschirr und Schleppleine ins Spiel.

 

 

Das war unser erster Teil der Hunde(Halter)-Knigge, mit den für uns wichtigsten Faustregeln. Je mehr Menschen das verinnerlichen und durchsetzen, desto entspannter wird der Spaziergang für alle Beteiligten. Euer Hund wird es euch genauso danken, wenn ihr nicht nur körperlich, sondern auch mental beim Gassi anwesend seid.

 

 

Gibt es für euch noch mehr Regeln? Schreibt uns eure Regeln gerne per E-Mail. Dann kommt vielleicht bald ein zweiter Teil.

Bleibt gespannt auf die nächsten Beiträge. Zusammen mit Elbhunde Dresden,  möchten wir euch über neue Produkte und Angebote informieren und haben schon folgende Themen vorbereitet:

 

„Welpenschutz – Der Mythos“

„Was ist eigentlich Bindung?“

„Der wichtige Unterschied zwischen Training und Erziehung“

 

 

Für mehr spannende Infos und Trainingstipps zu Hunden, schaut gerne auf Instagram @dogworker_dresden vorbei.

 

 

Euer Florian von DogWorker Dresden

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Kommentare: 1
  • #1

    Andre (Mittwoch, 17 März 2021 01:47)

    Det gute Hundeprofi gibt Tipps und hält sich selbst nicht daran. Schon auf dem 1. sitzt der eigene Hund vom Trainer auf einem Stuhl für Menschen.
    Unglaubwürdig und unprofessionell�

Kontakt

 

DogWorker Dresden

Hundetrainer Florian Kotte

 

 

Mobil: 0173-5982517

eMail: info@dogworker-dresden.de

 

 

Die Erlaubnis nach §11 ABS. 1 Satz 1 Nr.8f Tierschutzgesetz liegt vor und wurde vom Veterinäramt der Landeshauptstadt Dresden und vom Veterinäramt Mittelsachsen erteilt. Die Erlaubnis nach §11 ABS.1 Satz 1 Nr. 8a liegt vom Veterinäramt Mittelsachsen vor. 

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